Solarkollektoren solar-lexikon

Solar-Lexikon (Glossary)


Bürgersolaranlage


Eine Bürgersolaranlage ist eine in der Regel von Privatpersonen gemeinschaftlich betriebene Photovoltaik-Anlage.  Es handelt sich dabei um eine Beteiligungsform (Private Placement), in der die einzelnen Gesellschafter Beiträge investieren, die zur Schaffung einer gemeinsamen Solaranlage genutzt werden.

Die Motivation der Betreiber von Bürgersolaranlagen liegt in dem Ziel, den Ausbau erneuerbarer Energien – insbesondere Photovoltaik und Solar - zu fördern.  Um in der Gesellschaft einen Multiplikator-Effekt für  Photovoltaik-Engagements zu erzeugen,  stellt die Stadt ungenutzte Dachflächen kostengünstig für Bürgersolaranlagen zur Verfügung. Photovoltaik-Anlagen auf Schulen und Kindergärten werden in der Gesellschaft mit zunehmender positiver Resonanz aufgenommen und mit einer zusätzlichen Förderung für eine öffentliche Anzeigetafel bezuschusst. Zunehmend stellen aber auch Industrieunternehmen  und Privatleute geeignete und bisher ungenutzte Dachflächen gegen eine Pacht für Bürgersolaranlagen zur Verfügung.

Bürgersolaranlagen werden häufig in der Rechtsform einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) oder Kommanditgesellschaft (KG) betrieben, wobei die Beteiligung in der Regel von einem gemeinnützigen Verein, einer Bürgerinitiative oder einem engagierten Bürger als Initiator organisiert wird.  

Die Gesellschafter beteiligen sich an einer Bürgersolaranlage mit einer Geldeinlage. Die Rückzahlung des Beitrags sowie einer Verzinsung erfolgt aufgrund der Gewinne durch den Verkauf des erzeugten Stroms, dessen Preis durch die staatlich garantierte Einspeisevergütung für 20 Jahre präzise  kalkulierbar ist. Ein positiver Nebeneffekt für die Beteiligten ist, dass die durchschnittlich erwirtschaftete, jährliche Rendite nicht selten die herkömmliche Rendite von Banken bei Weitem übertrifft.  

Prinzipiell können die Investitionen durch subventionierte Kredite der KfW oder auch von Hausbanken finanziert werden. In der Regel dient den Banken dabei lediglich die Photovoltaik-Anlage mit den staatlich garantierten Erträgen als Sicherheit. Der Überschuss, den Bürgersolaranlagen erwirtschaften, wird an die Gesellschafter nach Abzug der Verwaltungsaufwendungen anteilig als Gewinn ausgeschüttet.


Inselsystem (Inselanlage)

Ein Inselsystem ist ein autarkes Energieversorgungssystem. Solch ein System besitzt keinen Anschluss an ein Stromnetz oder an eine Erdgasleitung. Ein Inselsystem hat das Ziel, den produzierten Strom selber zu verbrauchen; im Vergleich zu Einspeise-Systemen, wo der produzierte Strom an das öffentliche Stromnetz weitergeleitet bzw verkauft wird. Bei einem Inselsystem wird ein lokales Netz gebildet, das z. B. folgende Komponenten enthalten kann:

  • Energieerzeuger wie Photovoltaik/Solaranlage, Windkraft, Biogasreaktor, motorische Verbrennung etc.
  • Verbraucher wie Beleuchtung, Heizung, Kühlung, Mobilfunkmast, usw.
  • Energiespeicher wie Solarbatterien/Akkumulatoren, Gasbehälter, Hochspeicher.
  • Umwandler wie z. B. Wechselrichter, Brennstoffzelle, Wasserturbine.

In hochentwickelten/dichtbesiedelten Ländern kommen Inselsysteme meist an entlegenen Standorten in Einsatz, beispielsweise: Verkehrsüberwachung, Schifffahrtszeichen, Wetterstationen, Berghütten, Wochenendhäuser, Gartenlauben/Schrebergärten, Campingplätzen, Wohnmobilen, usw. Zunehmend installieren Haushalte aber auch Inselanlagen, um neben der Anbindung ans herkömmliche Stromnetz optional eine autarke Stromversorgung zu besitzen (Absicherung gegen zukünftige Stromausfälle und –Strompreissteigerungen).

In vielen außereuropäischen, dünnbesiedelten Ländern sowie in Entwicklungsländern gibt es einen hohen Bedarf an Inselsystemen, um an entlegenen Standorten Beleuchtung, Kommunikation sowie Mobilfunkmasten usw. zu ermöglichen. Das wesentliche Problem bisheriger Systeme auf dem Markt stellten die hohen Anschaffungs- und Unterhaltskosten dar. Photon Solar Photovoltaik Handel GmbH bietet Inselsysteme erstmalig zu moderaten Preisen an, womit sich die Anschaffungskosten in wenigen Jahren amortisieren.  

Komplettanlage


Komplett-Material für PV Solaranlage. Beinhaltet das komplette Material einer Photovoltaik-Solarstrom Anlage. Inklusive Module, Wechselrichter, Montagematerial. Exklusive Montage.


Montagematerial


All das Material, das neben Modulen und Wechselrichter zur Installation und Montage einer PV-Anlage verwendet wird, kann als Montagematerial bezeichnet werden. Dazu gehören bei einer Standardausrichtung Schrägdach/ Ziegel folgende Dinge: Dachanker, Aluprofile, Modulklemmen, Gleitsteine, Sparrenschrauben, Kabel, Imbusschrauben. Sechskantschrauben, Sechskantmuttern, MC4 Stecker.


Photon (Griechisch pho-s, pho-tos „Licht“)


Photon steht für „Licht“ bzw. „Lichtteilchen“. Photon  ist die elementare Anregung (Quant) des quantisierten elektromagnetischen Feldes. Photonen sind das, woraus elektromagnetische Strahlung besteht. Anschaulich verdeutlicht stehen Photonen für Lichtteilchen. Sonnenlicht (Photon) kann mittels der Photovoltaik in Solarstrom (Solar) umgewandelt werden.


Photovoltaik


Photovoltaik (PV, Fotovoltaik) ist die direkte Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie mit Solarzellen. Der Begriff Photovoltaik setzt sich zusammen aus den Bestandteilen Photon (griechisch Licht) und Volt (Einheit der elektrischen Spannung, benannt nach Alexandro Volta). Photovoltaik wird bereits seit 1958 zur Energieversorgung in der Raumfahrt eingesetzt. Auf der Erde wird Photovoltaik inzwischen vielseitig zur Stromerzeugung eingesetzt z. B. auf Dach- und Freilandflächen. Photovoltaik ist ein Teilbereich der Solartechnik.


PV (Kürzel für Photovoltaik) --> Siehe Photovoltaik


Solar (die Sonne betreffend)


bezeichnet Methoden und Dinge, die sich auf die Sonne beziehen. Der Begriff Solar kommt von sol (lateinisch die Sonne). Ein Teilbereich von dem umfassenden Begriff Solar ist die Photovoltaik (PV).

Solarbatterien (Solarakkus)

Solarbatterien (Solarakkumulatoren, Solarakkus) sind für den Einsatz in Photovoltaikanlagen speziell entwickelte Akkumulatoren. Solarbatterien dienen besonders in Inselanlagen zur Speicherung der mit Solarmodulen gewonnenen Energie und als Pufferbatterien beim Betrieb größerer Verbraucher. Tagsüber produzierter Solarstrom kann somit auch nachts verbraucht werden. Es gibt verschiedene Typen an Solarbatterien, die sich sowohl im Preis, der Leistung, im Material (Blei, Gel usw) als auch in der Qualität (z. B. Anzahl der Ladezyklen) unterscheiden.


Solarmodul (PV-Modul)


Ein Solarmodul oder PV-Modul wandelt das Licht der Sonne direkt in elektrische Energie um. Der wichtigste Teil des Moduls besteht aus mehreren Solarzellen. Solarzellen werden mittels verschiedener Materialien zu einem Solarmodul zusammengefasst. Photovoltaik-Anlagen verwenden Solarmodule.


Solarstrom


Solarstrom ist die aus Sonnenenergie umgewandelte elektrische Energie. Diese Energieform zählt zu den erneuerbaren Energien. Solarstrom kann durch Sonnenwärmekraftwerke oder Photovoltaikanlagen gewonnen werden


Solartechnik


Solartechnik nutzt die solare Einstrahlung der Sonne mit technischen Hilfsmitteln und Einrichtungen. Ein Teilbereich der Solartechnik ist Photovoltaik. Aus der Sonnenstrahlung kann neben der elektrischen Energie auch Wärme, Prozesswärme oder Hitze gewonnen werden.


Wechselrichter


Wechselrichter (PV- oder Solarwechselrichter) Ein Wechselrichter (auch Inverter) ist ein elektrisches Gerät, das Gleichspannung in Wechselspannung bzw. Gleichstrom in einen Wechselstrom umwandelt. Photovoltaik-Anlagen generieren mit den Modulen Gleichstrom, der mittels eines Wechselrichters in Wechselstrom umgewandelt werden muss. Erst nach der Umwandlung kann der gewonnene Strom entweder ins Netz eingespeist oder für den Eigenbedarf verbraucht werden.

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